Von Mozart bis Gerswhin / Hoffnung

Die Ludwig Ritter von Köchel Gesellschaft präsentiert am 18. Oktober 2018 um 19.30 Uhr:

Klaviermusik zu vier Händen von Mozart, Rachmaninow, Poulenc, Ligeti und Gerswhin.

Der erste Abend im Rahmen des Kammermusik-Zyklus schlägt analog zur Ausstellung der Landesgalerie Niederösterreich und des Museumkrems einen weiten musikkulturellen Bogen vom 18. ins 20. Jahrhundert. Dabei gilt dem aufstrebenden Bürger des 18. Jahrhunderts der Vortrag am „Forte-Piano“ einerseits als willkommene Übung in bürgerlichen Tugenden wie „Empfindsamkeit und Gemütsbildung“ (Carl Philipp Emanuel Bach), andererseits zählte die musikkulturelle Praxis des Klavierspiels gewissermaßen als Konversationston zum gesellschaftlichen Ritual des Bürgertums. Im Besonderen trifft dies auf das vierhändige Spiel zu, welches per se den musikalischen Dialog im Spiel-Programm eingeschrieben trägt. Ein Genre, welches dem Musikdramatiker Mozart sehr entgegenkam, wie die am Programm stehende Sonate KV 358 sowie die Fantasie KV 608 eindrucksvoll belegen. Der Hoffnung, Hausmusik als Inbegriff bürgerlicher Musikpraxis ins 20. Jahrhundert hinüberzuretten, wurde spätestens nach 1918 zwar weitgehend der Boden entzogen – als Forum für virtuose Kammermusik bietet das vierhändige Klavierspiel dennoch reichlich Repertoire. Die farbenreiche Palette reicht dabei von originären Stücken wie Francis Poulencs „Sonate“ oder György Ligetis „Sonatine“ bis hin zu Bearbeitungen wie Sergei Rachmaninows Paraphrase nach Fritz Kreislers „Liebesfreud“ oder der berühmten „Rhapsody in Blue“ von George Gershwin.

Mitwirkende:

Klavierduo Egri &Pertis

Monika Egri und Attila Pertis, Klavier

Manfred Permoser, Moderation

Kartenreservierungen und Informationen: Kulturamt der Stadt Krems Körnermarkt 14, 3500 Krems 02732/801 573 Email-Bestellung: tickets@koechelgesellschaft.at


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